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Deine Seele ruft – IMMER – (Teil 2)

Na, hast Du das mexikanische Come together gut verdaut? – Hätte mir vorher jemand gesagt, dass ich mit 40 Jahren in die Selbständigkeit wechseln würde, niemals eine Kündigung schreiben würde und 3 ½ Jahre später die Firma alleine tragen würde, hätte ich an diesem „Mexiko-Abend“ noch viele Strawberry Margheritas mehr getrunken…

Auch wenn ich Strawberry Margheritas liebe 😊, ich lernte wieder einmal:

Das Leben schreibt seine eigenen Kapriolen

Die Idee einer gemeinsamen Firma war geboren. Jeder einzelne von uns hatte sich auf seine individuelle Art und Weise einen Namen in den Firmen, in denen wir tätig gewesen waren und im beruflichen Umfeld gemacht. Klein, fein – anders als all die großen Beratungsfirmen wollten wir sein, nur wir und unsere Reputation.

In den darauffolgenden Gesprächen stellten mein Geschäftspartner und ich allerdings auch fest:
Für manche Menschen ist es gar nicht so leicht „SELBSTÄNDIG“ zu sein. Wir erlebten, wie gestandene Senior Project Manager und langjährige Führungskräfte die „Sicherheit“ der Anstellungsstrukturen behalten wollten. Zum Beispiel, dass …

  • sie sich – wie in den meisten großen Organisationen üblich – zu allen Themen in Meetings treffen wollten >> diese Kapazität haben kleine Unternehmen nicht!
  • Einsätze immer im „Doppelpack“ erfolgen sollten >> das zahlt Dir kein Kunde!
  • immer „einer von uns“ die finalen Entscheidungen treffen sollte >> selbständiges Unternehmertum kommt von TUN und bedeutet somit auch, selbständig Entscheidungen zu treffen und unternehmerische Risiken zu tragen!

Du siehst, ganz so einfach sind Ideen, glänzende Augen und ein „Ja, wir machen das“ gar nicht.
Aber genau dies ist ja die Herausforderung des Lebens. Du fängst an, Deinen Weg zu gehen. Es kommt eine Hürde. Was machst Du? – Na klar, Du suchst eine Lösung, einen neuen Weg. Du krabbelst über das Hindernis drüber.

>>>        Und hier kommt Deine SEELE ins Spiel!               <<<

Denn, wenn es Dich wirklich „ruft“, wenn Du wirklich für die Idee „brennst“, dann wirst Du niemals bei einer der Hürden stehen bleiben können und sagen, „OK, das war´s.“ Vielleicht klappt es nicht beim ersten Mal. Vielleicht auch nicht beim zweiten Mal. Aber Du versuchst es wieder. Stehst auf. Schaust Dich um, wie es andere gemacht haben. Wendest Dich an Leute, die schon dort sind, wo Du hinwillst. Du fragst. Du lernst. Du probierst neu.

Du hörst Deine Seele flüstern: „Hey Du, Mensch, es wird Zeit, dass Du mich (Deine Seele) mit auf Deine Business-Reise nimmst, mir zuhörst und DEIN LEBEN lebst, egal was andere sagen…“

Wir gründeten! Und nebenbei erzählt:

Ich habe für diesen Wechsel in die Selbständigkeit nie eine formale, schriftliche Kündigung geschrieben! What? 😉 Ja, genau. Es gab nur ein Meeting mit den beiden Vorständen, der HR-Abteilung und mir. Wir legten das Datum meines Austritts fest und wie wir dies kommunizieren würden. Es gab zwischen uns nur das ‚gesprochene Wort‘ und alles wurde eingehalten! Konstruktive Kommunikation ist solch ein Geschenk!

Du siehst, schon damals gehörte ich zu den Menschen, die keinen „genormten“ Weg gingen, 😊)))

Warum ich Dir das erzähle?

  • Weil ich Dir zeigen will, dass es Dinge gibt, die geschehen können, von denen Dir Dein Verstand 1000 Mal sagen wird, „das kann nicht sein…“
  • Weil ich Dich anstupsen will, nach Lösungen für Deinen Weg zu suchen
  • Weil ich Dir sagen will, dass Du niemals alles allein wuppen musst. Es gibt ‚Helping Hands‘ – heute bin ich eine der Frauen, die andere dabei unterstützen, ihren Weg zu gehen und sich nicht mehr ‚verbiegen‘ zu müssen….

Apropos ‚Helping Hands‘,

nächste Woche erzähle ich Dir, wie wir unseren ersten Auftrag angelten, warum UNTERSCHIEDLICHE TYPEN eine Bereicherung sind und wie es dazu kam, dass ich die Firma alleine übernahm. Neugierig? Dann bleib dabei…

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